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| Definition Chronische Jahre klagen spontan über Verstopfung, sogar fast 40 Prozent, wenn sie gezielt danach gefragt werden. Oft handelt es sich bei Verstopfungen um harmlose funktionelle Beschwerden. Die Klärung der Ursachen darf aber keinesfalls vernachlässigt werden, denn auch Grunderkrankungen wie Hypothyreose und Diabetes mellitus, neurologische Erkrankungen, etwa Morbus Parkinson, oder Tumoren können eine Obstipation verursachen. Eine chronische Obstipation, bei der eine Behandlung nötig ist, liegt vor, wenn zwei dieser Kriterien zutreffen: einem Viertel aller Defäkationsversuche. Eine funktionelle Obstipation wird durch eine verminderte propulsive Aktivität und durch verzögerten Stuhltransport bei der gesamten Darmpassage ausgelöst.Zu den Ursachen, vor allem bei älteren Menschen, zählen zunehmende Immobilität, zu geringe Flüssigkeitszufuhr sowie falsche Ernährung. Ursachen Symptome Es Sie sind über vierzig? Lassen Sie sich eine Darmspiegelung machen! Die Blutung aus dem Darm besteht fort, auch nachdem sie alle unten stehenden Verhaltensregeln befolgt haben und der Stuhl normal geformt ist? Suchen Sie unbedingt bald einen Arzt auf und lassen Sie sich eine Darmspiegelung machen. Der Stuhl ist verformt oder wird finger- bzw. bleistiftdünn, der Stuhlrhythmus verändert sich bei sonst unveränderten Lebensgewohnheiten: Lassen Sie sich sofort untersuchen, es liegt möglicherweise eine Erkrankung vor, die den Darm einengt. Risikopatienten Diagnostik A. Notwendige 1. Anamnese Medikamenten keinesfalls fehlen. Denn verstopfend wirken außer Opiaten, Diuretika, Anticholinergika, Beta-Blockern oder Antidepressiva auch freiverkäufliche Mittel wie Antazida und Laxantien 2. Digitorektale Untersuchung 3. Test auf Blut im Stuhl 4. Coloskopie mit Biopsie 5. Sonografie Abdomen (Leber, Niere, Aszites) 6. Blutlabor. Laborparameter zu erheben, gehört zur Basisuntersuchung, denn Hypothyreose, Hyperparathyreoidismus oder ein Diabetes können ebenfalls Obstipationen verursachen. B. Weiterführende 1. Colon Transit Zeit 2. Defäkografie: Röntgenologische Untersuchung des Entleerungsvorganges: Ist extrem wertvoll, wenn bei Verstopfung mit gleichzeitiger Entleerungsstörung der Verdacht auf einen inneren Rektumvorfall oder ein Fehlverhalten des Beckenbodens bzw. des Enddarms bei der Entleerung vorliegt. (Intussuszeption, Rectocelenbildung ( = Ausstülpung des Enddarmes). 3. Endorektale Sonografie 4. Anale Manometrie Therapie Sind Eindeutige verstärkend wirken Verhaltensregeln faserreichem Obst (z. B. Orangen, Ananas). Bananen, Birnen enthalten kaum Ballast. geschrotet, nicht gemahlen, als Beigabe z. B. zu Joghurt, Buttermilch, Müsli, Apfelmus, Kartoffelbrei, usw. Leinsamenbrot reicht nicht! Die darin enthaltenen Körner sind gebrannt,sie quellen nicht mehr.Geschroteter Leinsamen hat ebenfalls keine Wirkung, weil Leinsamen nur solange quillt, wie die Faserkapsel intakt ist! Sie brauchen bei Einnahme von nicht kauen! Vorheriges Einweichen nichterforderlich. breiiger oder "matschiger" Stuhl). Der Enddarm sollte sich im allgemeinen entleeren, ohne dass Sie stark pressen müssen. Faustregel. reinigen, aufstehen. Keine "Zigarettenlänge", keine Zeitungslektüre. zurück: Sie lähmen sonst auf Dauer den Entleerungsreflex und bekommen eine Verstopfung. Der zurückgehaltene "Pfropfen" fördert Ihr Enddarmleiden. Rücken legen, Beine anziehen, Hände in den Nacken legen, Oberkörper aufrichten. |
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Unterlagen. Bringen Sie Folgendes mit:
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| Erster Besuch (Anamnesebogen):
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